Mikrospitzen

Zur Herstellung von Mikrospitzen wie sie unter anderem in der Rasersondenmikroskopie (engl.Abk.:SPM) eingesetzt werden bietet Micromotive sein Know-how an. Dies umfasst nicht nur die reine isotrop geätzte Spitze, sondern auch Spitzen, die mit einer oder mehreren Beschichtungen versehen und am vordersten Ende der Spitze geöffnet sind. So können die Spitzen für unterschiedliche Funktionen modifiziert werden.
 
Konische Spitze aus einem Material
  Siliziumspitze
 
Isotrop geätzte Spitzen können aus einkristallinem Silizium oder auch aus amorphem Siliziumnitrid hergestellt werden. Bei Siliziumspitzen können minimale Spitzenradien von 10 nm erreicht werden. Typische Radien für Nitridspitzen liegen bei 20-30 nm. Dabei sind Spitzenhöhen von minimal 1 µm realisierbar.
 
Konische Spitze mit Ummantelung
  Aperturspitze
 
Zur speziellen Funktionalisierung kann die Spitze mit verschiedenen Metallen, aber auch dielektrischen Materialien wie beispielsweise Siliziumdioxid beschichtet und am vordersten Ende der Spitze geöffnet werden. Die Öffnung der Beschichtung kann im Bereich von einigen 100 nm variiert werden.
 
Konische Spitze mit zweifacher Ummantelung
  Koaxiale Spitze
 
Bei mehrfacher Beschichtung der Spitze erlauben spezielle Prozesstechniken die selektive Öffnung der einzelnen Schichten.